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Thomas Harms für
beispielhaftes Wirken ausgezeichnet / Dank an die Weiler
für die selbstlose Hilfe Weil am Rhein

Thomas Harms, Vorsitzender der Weiler Kinderhilfe KiHeV,
bei seinem jüngsten Besuch in der Kinderklinik in Kiew,
wo er wieder wichtige Spenden wie Diagnostika und
Medikamente überbrachte. Rechts die Leiterin der
hämatologischen Kinderabteilung, Prof. Ekaterina
Bruslova.
(sif). Thomas
Harms, engagierter Vorsitzender der Weiler Kinderhilfe
KiHeV, ist wieder zurückgekehrt von seinem hilfreichen
Besuch in Kiew, wo er wieder zugunsten der
strahlengeschädigten Kinder als Folge der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wichtige Medikamente
und Diagnostika sowie einen Spendenscheck in Höhe von
7500 Euro überbracht hat. Zudem ist er für sein
jahreslanges Engagement ausgezeichnet worden.
Wie wichtig die
humanitäre Hilfe aus Weil am Rhein ist und wie dankbar
die Klinik darüber ist, das unterstreicht auch ein
Brief, den Dimetry Bazyka, stellvertretender
Generaldirektor des Forschungungszentrums für
Strahlenmedizin SCRM, und Professor Anatolii Chumak,
Leiter der Abteilung für die Koordinierung, Planung und
Auswertung wissenschaftlicher Studien, an Thomas Harms
übergeben haben.
Die Reise nach Kiew
war so wichtig wie jedes Mal, bilanzierte der Weiler
KiHeV-Vorsitzende nach seiner Rückkehr, der dringend
notwendige Diagnostika dabei hatte. Harms finanziert
seine Reisen nach Kiew stets aus eigener Tasche und
steuert auch einen beachtlichen Teil der Geldspenden
bei. Außerdem können von dem mitgebrachten Geld solche
Diagnostika besorgt werden, um den strahlengeschädigten
Kindern die richtige Therapie zuteil werden zu lassen.
Der an Leukämie
erkrankte Vitali ist 14 Jahre alt und wird seit sieben
Jahren für jeweils drei bis vier Wochen im Jahr
behandelt, damit sein Gesundheitszustand kontrolliert
und auf gutem Niveau gehalten werden kann, berichtet
Harms und nennt weitere Beispiele. So leiden die
16-jährige Ana und der zwölfjährige Andrei unter
gravierender Anämie.
Wir möchten uns bei
allen für die selbstlose humanitäre Hilfe bedanken, die
mit Spenden die Kinderhilfe KiHeV in Weil am Rhein
unterstützen, schreiben die Vertreter der Kinderklinik
und des Forschungszentrums. Die Kinderhilfe KiHeV mit
Thomas Harms an der Spitze bleibe seit vielen Jahren
ihren Prinzipien treu: So viel wie möglich und so
effektiv wie möglich zu helfen, heißt es unter anderem
in dem Schreiben.
Arzneimittel,
OP-Tische und chirurgische Instrumente, Dental-Einheiten
und Physiotherapie-Geräte hätten schon dank der Spenden
aus Weil am Rhein angeschafft werden können. Der wohl
wichtigste Beitrag zu helfen sei der Kauf von Reagenzien
für die Diagnostik von Erkrankungen. Denn ohne richtige
Diagnose könne nicht wirksam behandelt werden. Der
Einsatz moderner Diagnose-Tools helfe nicht nur dem
Patienten, sondern bringe auch wichtige Erkenntnisse,
die in die Welt der Wissenschaft einfließe, gerade bei
einer chronisch, lymphatischen Leukämie. Die Ergebnisse
der Forschung, die auch dank der Weiler Hilfe möglich
geworden seien, schlagen sich in international
renommierten Zeitschriften nieder und leisten wertvolle
Hilfe bei der Überwindung der Auswirkungen von
Strahlenschäden.
Deshalb hat die
National Academy of Medical Sciences der Ukraine Thomas
Harms mit dem Certificate of Merit für den Beitrag zur
Überwindung der medizinischen Folgen der Katatstrophe
von Tschernobyl ausgezeichnet. Wir schätzen und
respektieren diesen edlen Mann, heißt es in dem Brief.
Hilfe, die dringend nötig ist
Thomas Harms übergab in Kiew neben Laborgeräten und
Kleidung auch Süßigkeiten und Geschenke.
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