

Viele sind zu Müde, um sich in Sicherheit zu bringen
"Die bleiben immer häufiger einfach in ihren Wohnungen sitzen und warten ab, was passiert", schildert Harms die Apathie, die ihn fast zur Verzweiflung bringt. Doch die Angriffe würden trotz besseren Wissens und seines Zuredens regelrecht ausgesessen. An die Alarmierungen seien die Ukrainerinnen und Ukrainer inzwischen auch in der Hauptstadt Kiew fast schon so gewohnt, wie daran, dass immer wieder der Strom ausfällt. "Das heißt aber eben auch, dass es kein Wasser gibt, weil die Pumpen ja nicht funktionieren", ergänzt Harms.
Nicht weniger groß sei die Müdigkeit aber in Deutschland, spüre er. "Da müssen wir die Menschen immer wieder regelrecht aufrütteln", erklärt er. Vielen sei gar nicht klar, was die Zustände in der Ukraine für die Bevölkerung bedeuteten. Daran änderten leider auch die regelmäßigen Bilder über die Zerstörungen von Häusern und wichtiger Infrastruktur nur wenig.
Das ist fast das Schlimmste, dass man immer wieder gegen die Müdigkeit ankämpfen muss", erzählt der Apotheker und Stadtrat Thomas Harms. Nach zweieinhalb Jahren Krieg in der Ukraine, nach zwei Wintern, die die Bevölkerung durch die russischen Angriffe erleben musste, nach Jahren, in denen sie um sich selbst, um ihre Wohnungen aber auch um Strom und Wasser sorgen müssen, seien viele seiner Freunde in Kiew und in der Umgebung längst so müde, dass sie sich bei Angriffen nicht einmal mehr in den U-Bahnhöfen oder in Kellern in Sicherheit brächten. "Diese Müdigkeit ist allgegenwärtig", berichtet Harms aus den Telefonaten, die er fast täglich mit seinen Freunden führt. Viele ließen sich auch nicht mehr durch Alarme wegen Bomben oder der Drohnen, die Russland in die Ukraine schicke, um gezielt Infrastruktur zu zerstören, dazu bewegen, sich in Sicherheit zu bringen.
Ein wenig froh ist Harms darüber, dass die Strahlenklinik, in der inzwischen 500 bis 700 Menschen jeden Alters behandelt werden, wenigstens nicht im Stadtzentrum oder gar in der Nähe von Strom- oder Wasserwerken liegt. Die Klinik, die Harms durch den Verein "KinderHilfe Kiew " (KiHeV) seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl unterstützt, liege etwas abseits der Stadt, beschreibt er. Daher sei die Klinik bisher intakt geblieben – auch wenn sie natürlich unter den Strom- und Wasserausfällen zu leiden habe. Die Notstromaggregate reichten gerade aus, um die Notfallstationen zu versorgen.
Bemerkenswert sei für Harms auch, dass das Personal trotz der immer schwieriger werdenden Situation, den Betrieb am Laufen halte. Solange nicht jemand verwundet werde, kämen alle zum Dienst, berichtet er.
Um einen Teil des Leids zu lindern, hat Harms dieser Tage durch Spenden mitgeholfen, dass im Westen der Ukraine Holz eingekauft werden konnte, das mit Lastwagen in den vom Krieg viel stärker betroffenen Osten transportiert werden konnte. "So haben die Menschen wenigstens die Möglichkeit, sich aufzuwärmen – nicht nur an den Kerzen, die wir hier in Deutschland sammeln, sondern eben an einem richtigen Feuer", erläutert er.
Jetzt auf die Weihnachtszeit hin, hat er auch wieder eine Anlaufstelle für die Aktion "Kartons mit Herz" geschaffen. In der Apotheke am Rathaus können nicht nur die leeren Kartons abgeholt werden, um sie dann mit allerlei Wichtigem für die Menschen in der Ukraine zu füllen. In der Apotheke können die gefüllten Kartons dann auch wieder abgegeben werden. Harms leitet sie dann weiter an die "S'Einlädele-Ukraine-Hilfe", mit der er schon seit Jahren eng zusammenarbeitet. Von Freiburg aus werden die Päckchen dann in die Ukraine transportiert, um dort eine Freude zu machen und die Not zu lindern.
Helfen und eine Freude machen
Denn neben Konserven, haltbaren Lebensmitteln oder Hygieneartikeln wird auch für Erwachsene – als "etwas Überraschendes, das Freude macht" – um Süßigkeiten oder etwa löslichen Kaffee gebeten. Dazu kommen Taschenlampen oder eben Kerzen, die ständig benötigt werden. Für Kinder wird natürlich auch um Spielsachen – zusammen mit Süßigkeiten, Kleidern oder Bastelmaterial – gebeten. Selbstverständlich gehören auch für Kinder dazu Lebensmittel, Schuhe oder auch Vitamintabletten zu dem, was ständig benötigt wird.
Seit schon 30 Jahren transportiert die Ukraine-Hilfe aus Freiburg Unterstützungen in die Ukraine. "Durch Pandemie und Krieg haben Armut und Not weiter zugenommen", heißt es in dem Flyer zur Aktion. Da bei den Menschen in Not kein Geld für Weihnachtsgeschenke vorhanden ist, wolle "S'Einlädele" zu "Weihnachten einen kleinen, bunten Lichtstrahl in den Kriegsalltag" bringen.
Spendenkonto Ukraine-Hilfe "S'Einlädele":
IBAN: DE60 6805 0101 0002 0413 97,
Stichwort WeihnachtspäckchenaktionKinderhilfe Kiew:
IBAN: DE22 6835 1865 0008 1311 12 oder www.seinlaedele.de/spenden
Schlagworte: Thomas Harms
Alles begann 1992. Damals hatte Thomas Harms mit Gleichgesinnten den Verein KiHev ins Leben gerufen, um die Kinderstation in einer Klinik für Opfer radioaktiver Strahlung in Kiew zu unterstützen. Viele Jahre lang schickten Harms und seine Mitstreiter Medikamente, medizinische Geräte und Geld nach Kiew, allein 30 000 Euro im letzten Vorkriegsjahr 2021. „Das ist jetzt Nebensache“, sagt Harms.

Apotheker Thomas Harms erhält zahlreiche Spenden: Foto: Kathryn Babeck
Den Rollstuhl hat der Apotheker Thomas Harms vor kurzem als Spende erhalten. Er wird mit dem nächsten Transport in den Osten der Ukraine gebracht. Am Nachmittag wird ihn Daniel Prokoptchouk mit einem Transporter abholen. Er und sein Vater Nikolai Prokoptchouk vom S’Einlädele, einer gemeinnützigen Gesellschaft für Mission und Seelsorge in Freiburg, organisieren Hilfslieferungen ins Kriegsgebiet. Jahrelang war der Ukrainer bei der Kiewer Kinderhilfe tätig. Nikolai Prokoptchouk und Harms kennen sich seit über 20 Jahren.

Besondere Ehre für Thomas Harms bei WHO-Konferenz in Kiew / Seit 25 Jahren Hilfsaktionen.
Unermüdlich setzt sich seit 25 Jahren die Weiler Kinderhilfe KiHeV mit Thomas Harms an der Spitze für Kinder ein, die durch die Nuklearkatastrophe in Tschernobyl strahlengeschädigt sind. Diese wichtige Hilfe und das außerordentliche Engagement von Thomas Harms wurden nun bei einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation in Kiew gewürdigt.

Mit dem Laster werden die Güter so weit transportiert wie möglich. Anschließend geht es mit kleineren Fahrzeugen weiter. Foto: /Saskia Scherer
Nach anhaltenden Kämpfen im Donbass beginnt Russland im April 2021 Truppen an der Grenzen zur Ukraine zusammenzuziehen. Laut russischen Angaben bereiten sich die gut 90 000 Soldaten auf eine Übung vor. Die Nato-Staaten sehen hingegen einen Hinweis auf eine bevorstehende Invasion der Ukraine. Im November beordert der Kreml weitere Truppen an die ukrainische Grenze. Im Februar 2022 sind schätzungsweise 130 000 russische Soldaten in unmittelbarer Nähe zur Ukraine stationiert.

Ein Hilfstransport für die Ukraine wird beladen.
Thomas Harms, Vorsitzender des von ihm mitgegründeten Kinderhilfswerks Kiew (KiHeV), engagiert sich seit 30 Jahren für eine Klinik in der Ukraine. Aber seit dem Kriegsausbruch sind es längst nicht nur die Kinder, die als Folge der Tschernobyl-Katastrophe Strahlenschäden erlitten haben, die in der Klinik in Kiew behandelt werden. Durch den Angriffskrieg der Russen hat sich die Lage mit unsäglichem Leid, Elend und Not deutlich verschärft.

Bei der Spendenübergabe: (v.l.) Daniel Prokoptchouk, Thomas Harms, Ida Schätzle und Peter Pietruk (Foto: Ingmar Lorenz)
Für Thomas Harms, Gründer des Vereins Kinderhilfswerk KiHev, ist es die größte Spende, die er je entgegennehmen durfte: 63 000 Euro stehen durch Zuwendungen des Lions Clubs und der gemeinnützigen Gesellschaft für Mission und Seelsorge „S’Einlädele“ zur Verfügung, um den Menschen in der Ukraine zu helfen.

Die Benefiz-Aktion für die Ukraine lockte zahlreiche Besucher ins Kaufring-Parkhaus.(Quelle: Unbekannt)
Zahlreiche Besucher strömten gestern auf Einladung des städtischen Kulturamts ins blau und gelb beleuchtete Kaufring-Parkhaus. Dort wurde im Rahmen einer Benefiz-Aktion für die Ukraine ein dreistündiges Programm geboten – mit Musik, Geschichten, Kunst und mehr. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz sprach von einem „fast schon historischen Tag“.

Passt alles? Die Hilfsgüter werden eingeladen. (Quelle: Unbekannt)
Reger Betrieb herrscht am Donnerstagvormittag beim Sammellager für Sachspenden bei der Firma Dermata in Märkt. Ein Laster wird mit tonnenweise Hilfsgütern beladen, die dann direkt in die Ukraine transportiert werden.

Christian Leitherer (links) und Isabella Leitherer (rechts) mit drei Musikern der Musikhochschule Basel beim Auftritt am Samstag in der Weiler Innenstadt (Foto: Fotos: sc)
Musik erfüllte am Samstag die Weiler Hauptstraße: Zahlreiche Kulturschaffende aus der Stadt waren dem Aufruf von Michael Feldges gefolgt, um im Rahmen eines Benefizkonzerts Spenden für den Verein „Kinderhilfe Kiew“ (KiHev) zu sammeln. „Ich könnte heulen vor Emotion“, sagte Vorsitzender Thomas Harms angesichts des Einsatzes.

Thomas Harms, Vorsitzender der Kinderhilfe KiHeV (vorne), steht wöchentlich in Kontakt mit der Klinik. Archivfoto: zVg Quelle: Unbekannt
Weiterhin steht der Weiler Apotheker Thomas Harms dieser Tage im regelmäßigen Austausch mit einem Hospital in Kiew. Während die Lage in der Ukraine prekär bleibt, lässt die große Hilfsbereitschaft der hiesigen Bürger Hoffnung für die Zukunft aufkommen.

Mit der russischen Invasion der Ukraine ist Mitte dieser Woche die letzte Hoffnung auf eine friedliche Beilegung eines seit langem schwelenden Konflikts geplatzt. Mehrmals täglich steht der Weiler Apotheker Thomas Harms dieser Tage mit einem Krankenhaus in Kiew in direktem Kontakt.

Thomas Harms, Vorsitzender der Kinderhilfe KiHeV (vorne), steht wöchentlich in Kontakt mit der Klinik. Archivfoto: zVg Quelle: Unbekannt
Seit 30 Jahren engagiert sich Thomas Harms als Vorsitzender der Kinderhilfe Kiew (KiHeV) für eine Klinik in der Ukraine. In dieser werden Menschen und vor allem viele Kinder behandelt, die als Folge der Tschernobyl-Katastrophe Strahlenschäden erlitten haben und bis heute darunter leiden. Der Weiler Apotheker, der wöchentlich in Kontakt mit der Klinik steht und die Angst der Menschen vor einem Konflikt mit Russland mitbekommt, hofft wie alle, dass der drohende Krieg noch verhindert werden kann.

Wegen der Pandemie konnte Thomas Harms erst jetzt, nach zwei langen Jahren, wieder nach Kiew reisen. Foto: zVg
Weil am Rhein (sc). Nach zwei langen Jahren konnte Thomas Harms vom Verein KiHeV erstmals wieder nach Kiew reisen, um die dort so dringend benötigte Unterstützung zu bringen. 9000 Euro im Gepäck sowie medizinisches Material hatte der engagierte Weiler Apotheker mitgebracht. Alles stammt aus Spenden der Menschen aus der Region, welche das entstandene Leid für die nach der Katastrophe im Reaktor von Tschernobyl Betroffenen nicht vergessen haben.

Professor Anatolii Chumak (rechts) freut sich über die überbrachten Waren. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung
Auch Jahrzehnte nach der Katastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 ist die Hilfe der Kinderhilfe KiHev aus Weil am Rhein wichtiger denn je.

Dringend benötigte Hilfsgüter gelangten nun zur Klinik. Foto: zVg
Weil am Rhein - Trotz des Flugverbots für deutsche Staatsbürger nach Kiew ist Thomas Harms als Vorsitzende der Weiler Kinderhilfe KiHeV nach wie vor aktiv. Sein Anliegen bleibt, den durch die Tschernobyl-Katastrophe strahlengeschädigten Kindern zu helfen.

Große Freude über die medizinischen Geräte Foto: zVg
Weil am Rhein - Das Kinderhilfswerk KiHeV unterstützt seit Jahrzehnten ein Krankenhaus in Kiew, das sich um die Menschen sorgt, die mit den Folgen der radioaktiven Strahlung seit Tschernobyl zu kämpfen haben. Bei seiner vor wenigen Tagen stattgefundenen Reise nach Kiew kam Vorsitzender Thomas Harms vollbepackt mit wichtigen Geräten an. Er brachte beispielsweise ein Laborgerät, das dank guter Verhandlungen günstig gekauft werden konnte, in die Klinik. Daneben fanden sich in seinem Gepäck medizinische Hilfsmittel, Medikamente und weitere Geräte.

Thomas Harms (vorne Mitte) inmitten strahlender Kinder in Kiew, die sich über seine Hilfsaktion freuen. Foto: zVg
Weil am Rhein - Erneut war Thomas Harms, unermüdlicher Motor und Vorsitzender der Kinderhilfe KiHeV, in der Ukraine, um die Klinik in Kiew zu unterstützen. Dort werden vor allem strahlengeschädigte Kinder behandelt, die an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe leiden.
Nach seiner Rückkehr aus Kiew konnte Thomas Harms auch positive Nachrichten mibringen. Der Ofen, der durch Spendengelder aus Weil für die Großküche der Klinik angeschafft werden konnte, ist installiert. Dadurch können die Mahlzeiten wieder besser für die vielen Menschen zubereitet werden. Auch konnten dank der Spenden einige medizinische Geräte, wie beispielsweise ein Ultraschallgerät, repariert werden.

In Kiew freuen sich die Kinder über die Unterstützung aus Weil am Rhein und den Besuch von Thomas Harms (vorne). Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung
Das Projekt KiHeV hat weiter einen hohen Stellenwert. Auch nach mehr als drei Jahrzehnten ist die Hilfe des kleinen Vereins aus Weil so wichtig, wie in den ersten Tagen nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl.

Thomas Harms (vorne) mit Geschenken bei seinem mehr als willkommenen Besuch in einem Krankenhaus in Kiew Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung
Einmal mehr ist Thomas Harms vom Kinderhilfswerk „KiHev“ nach Kiew geflogen, um mit tatkräftiger Hilfe die Not der Menschen in der nach der Tschernobyl-Katastrophe geschundenen Region zu lindern.
Weil am Rhein (sc). Mit im Gepäck hatte er dieses Mal, dank der großzügigen Spenden und der nimmermüden Hilfsbereitschaft der Menschen aus Weil am Rhein und der Umgebung, überlebenswichtige Medikamente, Spielzeug und ganz viel Kaffee.

Riesengroß ist die Freude über die T-Shirts. Foto: PRIVAT
Einmal mehr ist Thomas Harms vom Kinderhilfswerk „KiHev“ nach Kiew geflogen, um mit tatkräftiger Hilfe die Not der Menschen in der nach der Tschernobyl-Katastrophe geschundenen Region zu lindern.
Weil am Rhein (sc). Mit im Gepäck hatte er dieses Mal, dank der großzügigen Spenden und der nimmermüden Hilfsbereitschaft der Menschen aus Weil am Rhein und der Umgebung, überlebenswichtige Medikamente, Spielzeug und ganz viel Kaffee.

Diesmal gab’s in der Strahlenklinik in Kiev einen Orden für Thomas Harms. Foto: privat
WEIL AM RHEIN (sc). Ein "großes Dankeschön an alle Spender" sprach Professor Anatolii Chumak von der Strahlenklinik im ukrainischen Kiev beim neuerlichen Besuch von Thomas Harms aus. Dem Kinderhilfswerk KiHeV des Weiler Gemeinderates und Apothekers Thomas Harms wurde ein Orden für den Jahrzehnte währenden Einsatz und die verlässliche Unterstützung überreicht.

Die Zollkapelle lotete das gesamte Spektrum musikalischer Stimmungen aus. Foto: Sedlak
WEIL AM RHEIN (nos). Mit einem eindrucksvollen Benefizkonzert in der Altweiler Kirche zugunsten von Kihev (Kinderhilfe Kiew) begeisterte die Zollkapelle Freiburg am Sonntagabend einmal mehr ihr Publikum. Die Auftritte der Zollkapelle, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, sind immer etwas Besonderes und werden hohen Ansprüchen gerecht – da machte das Gastspiel am Sonntag keine Ausnahme.

Hier ein Bild von fünf Kindern der hämatologischen Abteilung (von links): Sofia (zwölf Jahre) und Angelina (elf) sowie Vladik (fünf), David (sieben) und Yura (zehn). Der Weiler Apotheker Thomas Harms sorgte für strahlende Kinderaugen. Foto: zVg Foto: Weiler Zeitung
Das Leiden der Menschen in Kiew, das durch die Katastrophe in Tschernobyl verursacht wurde, lässt niemanden kalt. Thomas Harms vom Verein Kinderhilfswerk Kiew (KiHef) und seine Mitstreiter setzen sich seit Jahrzehnten unermüdlich dafür ein, die Not der betroffenen Menschen zu lindern.
Weil am Rhein (sc). Eben erst von einer Reise zurück, auf der Hilfsgüter in die dortige Klinik gebracht wurden, schildert Harms erschüttert: „Die aktuelle Lage ist katas-trophal.“ Steigende Preise verschärfen die schon angespannte Situation in allen Bereichen. Hinzu kommt, dass in der Klinik, die staatlichen Zuschüsse weiter gekürzt wurden. Die Folge: Personal musste entlassen werden.